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Mieteinnahmen sind in kleinen Städten höher als in großen

Das Interesse vieler Investoren rufen fünf größte Städte Deutschlands hervor: Berlin, München, Hamburg, Frankfurt und Köln. Das hat seine Logik: starke Wirtschaft und hohe Bevölkerungsdichte sind für stabile Mieteinnahmen durchaus förderlich. Große Anzahl der Einwohner garantiert für rege Nachfrage am Wohnungsmarkt. Außerdem stehen Chancen auf lukratives Geschäft sehr gut, wenn man Immobilien in Großstädten später einmal verkaufen möchte.

MieteinnahmenAllerdings behaupten Experten, dass trotz aller Vorteile, die Metropolen bieten, ist die Vermietung von Wohnungen auf Zeit in kleineren Städten doch gewinnbringender.

Jährliche Rendite in Großstädten liegt bei 4 – 5% vom Immobilienpreis. Im Vergleich zu den anderen, kleineren Städten (wie Bremen, Hannover oder Nürnberg) betragen die Einnahmen zwischen 7 und 10% im Jahr.

Warum Mieteinnahmen in kleinen Städten höher sind als z.B. für eine Wohnung Stuttgart

Laut Expertenmeinungen lässt sich das dadurch erklären, dass kleine Städte während Krisenzeiten Erschütterungen am Immobilienmarkt im geringeren Maße unterworfen sind. Mietpreiswert erlebte in den letzten Jahren in nicht so großen Zentren mit 20% eine rasante Entwicklung nach oben, während diese Zahl in Großstädten bloß 12% erreichte.

In Zeiten wirtschaftlichen Abschwungs steigt die Quote nicht liquider Immobilien in Kerngebieten in hohem Tempo. Bedarf und Möglichkeit, teure Wohnungen zu mieten, sinkt dabei immer weiter. Und sogar während Abschwächung der Krisenzustände ist das Kontingent leer stehender Mietwohnungen in Großstädten größer als in kleinen Städten. Z.B. betrug diese Rate in Frankfurt am Main ca. 15%, in Berlin – 8% und in München ca. 9%. Zur gleichen Zeit ist die Quote vermieteter Wohnungen in kleindimensionierten Städten wie Bremen oder Essen nur um 3-4% heruntergegangen.

Wie die Analyse am Immobilienmarkt zeigt, befinden sich Kleinstädte in einer vorteilhafteren Lage im Vergleich zu Metropolen, weil hier mit Eigentum weniger spekuliert wird. In nicht so großen Ortschaften wird dann gebaut, wenn der Bedarf nach neuen Wohnungen tatsächlich da ist. In Großstädten hingegen wird ununterbrochen weiter gebaut, ohne die wirkliche Situation zu berücksichtigen. Das führt zum Überschuss am Immobilienmarkt.

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