{"id":1305,"date":"2015-08-07T11:40:17","date_gmt":"2015-08-07T09:40:17","guid":{"rendered":"http:\/\/stuttgart-time.de\/?p=1305"},"modified":"2015-08-07T11:40:17","modified_gmt":"2015-08-07T09:40:17","slug":"haeuser-und-wohnungen-zwischen-west-und-ost","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/stuttgart-time.de\/de\/haeuser-und-wohnungen-zwischen-west-und-ost\/","title":{"rendered":"H\u00e4user und Wohnungen: zwischen West und Ost"},"content":{"rendered":"<p>Bis zum 3. Oktober 1990 war Deutschland in zwei L\u00e4nder geteilt: Bundesrepublik Deutschland (BRD, Westdeutschland) und Deutsche Demokratische Republik (DDR, Ostdeutschland). Berlin bestand aus zwei Teilen: Ostberlin war die Hauptstadt der DDR, w\u00e4hrend westlicher Stadtteil zur BRD geh\u00f6rte. Heutzutage nennt man West- und Ostdeutschland oft \u201ealte\u201c und \u201eneue\u201c Bundesl\u00e4nder.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<h2>Einige Daten zum immobilienmarkt in Deutschland: Unterschiede zwischen Ost und West<\/h2>\n<p><a href=\"http:\/\/stuttgart-time.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/apartamenti-v-germanii.jpg\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-2050 size-full\" title=\"Wohnungen\" src=\"http:\/\/stuttgart-time.de\/wp-content\/uploads\/2015\/08\/apartamenti-v-germanii.jpg\" alt=\"Wohnungen\" width=\"400\" height=\"299\" \/><\/a>Heute vermeiden viele Deutsche, das Land in &#8222;Westen&#8220; und &#8222;Osten&#8220; zu teilen, um die alten Vorurteile nicht in Erinnerung zu rufen. Jedoch sind die Unterschiede auch 20 Jahren nach der Wiedervereinigung der beiden Landesteile immer noch da.<\/p>\n<p>Viele Ausl\u00e4nder, die nach Deutschland auswandern wollen, interessieren sich f\u00fcr Wohnungen im westlichen Teil: wegen besserer Lebensqualit\u00e4t und besseren Job-Chancen. Migranten entscheiden sich oft f\u00fcr Gro\u00dfst\u00e4dte wie z.B. M\u00fcnchen, Hamburg oder K\u00f6ln. F\u00fcr typische Kaufinteressenten in Westdeutschland kommt ein <a title=\"Wohnung auf Zeit\" href=\"\/\">m\u00f6bliertes Apartment<\/a> in St\u00e4dten mit starker Infrastruktur und nahgelegenen Schulen oder Kinderg\u00e4rten am ehesten in Frage.<\/p>\n<p>Es gibt aber auch solche, die gern nach Osten ziehen w\u00fcrden. Die wichtigsten Argumente f\u00fcr \u201eneue L\u00e4nder\u201c sind g\u00fcnstigere Preise und gute Universit\u00e4ten. Durchschnittsk\u00e4ufer, die nach Ostdeutschland ziehen wollen, suchen eine Wohnung in Dresden, Leipzig oder Chemnitz, in der N\u00e4he einer Hochschule.<\/p>\n<p>Die Nachfrage nach Immobilien bildet sich durch wirtschaftliche und soziale Faktoren in dieser oder jener Region. Zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es folgende Unterschiede:<\/p>\n<ul>\n<li>Die ostdeutsche Bev\u00f6lkerung altert schneller als die Bev\u00f6lkerung bundesweit; es gibt hier mehr Rentner und weniger Jugendliche.<\/li>\n<li>Die Arbeitslosenquote in Ostdeutschland ist h\u00f6her. In einigen Gegenden betr\u00e4gt sie bis zu 17,8%. Gleichzeitig ist diese Rate in Westdeutschland um 6,7% niedriger, w\u00e4hrend die Anzahl der Gastarbeiter das F\u00fcnffache betr\u00e4gt.<\/li>\n<li>In \u201eneuen L\u00e4ndern\u201c gibt es nicht genug Gro\u00dfbetriebe. Alle 30 deutschen Aktiengesellschaften, die in der Dax-Liste (Index von Frankfurter Fondsb\u00f6rse) notiert sind, sind in Westdeutschland stationiert.<\/li>\n<li>Lebensmittelpreise in beiden Teilen Deutschlands sind fast gleich, jedoch ist die Kaufkraft im Westen um Einiges gr\u00f6\u00dfer. In \u201ealten L\u00e4ndern\u201c geben Menschen beim Einkaufen im Schnitt 22 Tausend Euro j\u00e4hrlich aus, indem es in \u201eneuen\u201c weniger als 19 Tausend Euro sind. Das l\u00e4sst sich durch den Unterschied in Einkommensverh\u00e4ltnissen erkl\u00e4ren: der monatliche Durchschnittslohn im Westen bel\u00e4uft sich auf 2.525 Euro und im Osten auf nur 1.983 Euro.<\/li>\n<\/ul>\n<h3>Angaben West- und Ostdeutschland incl. Mietpreise<\/h3>\n<p><em>Daten vom Statistischen Bundesamt, Jones Lang LaSalle, Wohnungs-Infoborse GmbH<\/em><\/p>\n<table border=\"1\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Position<\/strong><\/td>\n<td><strong>Westdeutschland\u00a0<\/strong><\/td>\n<td><strong>Ostdeutschland<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Bev\u00f6lkerung, Millionen Einwohner<\/td>\n<td>65,5<\/td>\n<td>16,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Anzahl der 20-j\u00e4hrigen, %<\/td>\n<td>11,7<\/td>\n<td>08,3<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Anzahl der 60-j\u00e4hrigen, %<\/td>\n<td>12,3<\/td>\n<td>14,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Der monatliche Durchschnittslohn (Brutto, Euro)<\/td>\n<td>2.525<\/td>\n<td>1.983<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h2>Wohnungen in Gro\u00dfst\u00e4dten: Durchschnittspreis, Euro\/m<sup>2<\/sup><\/h2>\n<table border=\"1\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Position<\/strong><\/td>\n<td><strong>Westdeutschland\u00a0<\/strong><\/td>\n<td><strong>Ostdeutschland<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kauf<\/td>\n<td>2.442<\/td>\n<td>1.646<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Monatliche Miete<\/td>\n<td>08,8<\/td>\n<td>06,0<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Hohe Arbeitslosenzahlen in Ostdeutschland verleiten viele Menschen dazu, in wirtschaftlich besser entwickelte \u201ealte L\u00e4nder\u201c zu ziehen. Man erwartet deshalb, dass in den n\u00e4chsten Jahren die Anzahl der Haush\u00e4lter im Westen um 7%\u00a0 und im Osten nur um 2,4% steigen wird &#8211; so lauten die Ergebnisse einer Forschung der Deutschen Bank. Nach Prognosen der Analytiker vom Unternehmen \u201eEmpirica\u201c werden bis zum Jahr 2020 im westlichen Landesteil 1,5 Millionen H\u00e4user und im \u00f6stlichen nur 500 Tausend ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Der Einkommensunterschied spiegelt sich in der Anzahl von H\u00e4usern und Wohnungen wieder, die sich im privaten Eigentum befinden. Nach Angaben der Postbank ist der Anteil solcher Objekte in Westdeutschland mit 48% h\u00f6her als in Ostdeutschland (38%). D.h. dass in \u201ealten L\u00e4ndern\u201c fast jeder zweite Eigent\u00fcmer ist und in den \u201eneuen\u201c \u2013 nur jeder Dritte. In Westdeutschland leben um 4% mehr Menschen, die einige H\u00e4user und Wohnungen haben, und es gibt um 7% mehr Wohnbestand mit Preis \u00fcber 500 Tausend Euro. Allerdings handelt es sich um Durchschnittszahlen. In Ostdeutschland gibt es St\u00e4dte, die nach Tempo der wirtschaftlichen Entwicklung den St\u00e4dten in \u201ealten L\u00e4ndern\u201c in nichts nachstehen.<\/p>\n<p>Sowohl Kauf als auch Miete von Wohnungen in Gro\u00dfst\u00e4dten in Westdeutschland kosten im Schnitt 1,5 Mal mehr als in den Ortschaften im \u00f6stlichen Landesteil. Zehn deutsche St\u00e4dte mit den h\u00f6chsten Preisen befinden sich ausgerechnet in \u201ealten L\u00e4ndern\u201c. Das sind u.a. M\u00fcnchen, Stuttgart, D\u00fcsseldorf, Hamburg, Frankfurt am Main und K\u00f6ln. Nach Information von Immobilienverband Deutschland existiert sogar in Berlin immer noch eine unsichtbare Wand: w\u00e4hrend im westlichen Teil die Wohnungen durchschnittlich 1.500 Euro\/m<sup>2 <\/sup>kosten, zahlt man im Osten 1.400 Euro\/m<sup>2 <\/sup>beim Wohnungskauf.<\/p>\n<p>Viele glauben, dass Ostdeutschland fast ausschlie\u00dflich Plattenbauten aus sozialistischer Epoche zu bieten hat. Davon gibt es tats\u00e4chlich genug, aber man findet auch viel bessere Angebote. Z.B. in Leipziger Stadtteilen St\u00f6tteritz und Lindenau gibt es H\u00e4user in guter Qualit\u00e4t im Modern Style, die Ende des 19. \u2013 Anfang des 20. Jahrhunderts gebaut wurden. Die Wohnungsmiete in solchen H\u00e4usern betr\u00e4gt 4-5 Euro\/m<sup>2 <\/sup>zzgl. Nebenkosten (Kaltmiete). Es ist der Durchschnittspreis in Leipzig. F\u00fcr den gleichen Preis kann im Westen, z.B. in Gelsenkirchen, nur eine unrenovierte Wohnung oder Wohnung im schlechten baulichen Zustand gemietet werden. Alternativ stehen gute M\u00f6glichkeiten in anderen St\u00e4dten zur Verf\u00fcgung, z.B. kann eine <a href=\"\/properties\/\">m\u00f6blierte Wohnung in Stuttgart<\/a> im guten Zustand eine ziemlich lukrative Geldanlage sein.<\/p>\n<p>Eine Wohnung in Westdeutschland kann f\u00fcr ca. 9 Euro\/m<sup>2\u00a0 <\/sup>und in Ostdeutschland f\u00fcr 6 Euro\/m<sup>2 <\/sup>monatlich gemietet werden. Wenn man aber die Stromkosten, die in \u201eneuen L\u00e4ndern\u201c h\u00f6her sind, mitrechnet, zahlen die Einwohner in Westdeutschland weniger als in den \u00f6stlichen Gegenden: in der ehemaligen DDR hat man im Schnitt mehr als 1.100 Euro j\u00e4hrlich beim Verbrauch von 4.000 kwH zu zahlen.<\/p>\n<p>Unter Investoren genie\u00dfen Objekte in Westdeutschland gr\u00f6\u00dfere Popularit\u00e4t. Es gibt aber auch Interessenten f\u00fcr \u201eneue L\u00e4nder\u201c: dort erwirbt man B\u00fcros, Gesch\u00e4fte und Mehrfamilienh\u00e4user, obwohl es noch nicht viele solche K\u00e4ufer gibt. Nichtsdestotrotz sind die Investitionen an einigen Immobilienm\u00e4rkten in Ostdeutschland genauso ertragsreich wie in \u201eneuen L\u00e4ndern\u201c. Die Rede ist von Ostseeregion (Rostock), Leipzig, Dresden und St\u00e4dten in Th\u00fcringen, die entlang der A4 liegen (Erfurt, Jena). Der gr\u00f6\u00dfte Gewinn kann mit Superm\u00e4rkten in der Stadtmitte mittelgro\u00dfer St\u00e4dte erzielt werden.<\/p>\n<p>Man kann rentable Immobiliengesch\u00e4fte in jenen Regionen von Ostdeutschland machen, wo die Bev\u00f6lkerungsrate rasch schrumpft: in den n\u00e4chsten Jahren werden dort kaum noch H\u00e4user gebaut und so wird die Nachfrage nach qualitativen Fl\u00e4chen immer gr\u00f6\u00dfer. Aber diese Option kommt nur f\u00fcr erfahrene Investoren in Frage, die sich gut mit Besonderheiten lokaler M\u00e4rkte auskennen.<\/p>\n<h3>Wohnungspreise in deutschen St\u00e4dten<\/h3>\n<p><em>Angaben von Jones Lang LaSalle, Wohnungs-Infob\u00f6rse GmbH, Immobilienverband Deutschland<\/em><\/p>\n<table border=\"1\">\n<tbody>\n<tr>\n<td><strong>Stadt (Westdeutschland) <\/strong><\/td>\n<td><strong>Kauf <\/strong><\/td>\n<td><strong>Miete<\/strong><\/td>\n<td><strong>Stadt (Ostdeutschland)<\/strong><\/td>\n<td><strong>Kauf <\/strong><\/td>\n<td><strong>Miete<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Berlin (westlicher Teil)<\/strong><\/td>\n<td>1.500<\/td>\n<td>06,60<\/td>\n<td><strong>Berlin (\u00f6stlicher Teil)<\/strong><\/td>\n<td>1.400<\/td>\n<td>6,50<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Bremen<\/strong><\/td>\n<td>2.371<\/td>\n<td>07,36<\/td>\n<td><strong>Weimar<\/strong><\/td>\n<td>1.501<\/td>\n<td>6,76<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Wiesbaden<\/strong><\/td>\n<td>2.927<\/td>\n<td>09,39<\/td>\n<td><strong>Halle<\/strong><\/td>\n<td>1 679<\/td>\n<td>5,50<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hamburg<\/strong><\/td>\n<td>3.050<\/td>\n<td>10,50<\/td>\n<td><strong>Dessau<\/strong><\/td>\n<td>881<\/td>\n<td>4,63<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Hannover<\/strong><\/td>\n<td>2.058<\/td>\n<td>07,56<\/td>\n<td><strong>Dresden<\/strong><\/td>\n<td>2.384<\/td>\n<td>7,41<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Dortmund<\/strong><\/td>\n<td>1.541<\/td>\n<td>06,25<\/td>\n<td><strong>Jena<\/strong><\/td>\n<td>2.085<\/td>\n<td>7,40<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Duisburg<\/strong><\/td>\n<td>1.009<\/td>\n<td>05,43<\/td>\n<td><strong>Leipzig<\/strong><\/td>\n<td>1.220<\/td>\n<td>5,00<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>D\u00fcsseldorf<\/strong><\/td>\n<td>2.160<\/td>\n<td>08,95<\/td>\n<td><strong>Magdeburg<\/strong><\/td>\n<td>1.458<\/td>\n<td>5,67<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>K\u00f6ln<\/strong><\/td>\n<td>2 050<\/td>\n<td>08,85<\/td>\n<td><strong>Plauen<\/strong><\/td>\n<td>872<\/td>\n<td>4,37<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Mainz<\/strong><\/td>\n<td>2.727<\/td>\n<td>10,13<\/td>\n<td><strong>Potsdam<\/strong><\/td>\n<td>3.255<\/td>\n<td>8,69<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>M\u00fcnster<\/strong><\/td>\n<td>2.866<\/td>\n<td>8,13<\/td>\n<td><strong>Rostock<\/strong><\/td>\n<td>2.417<\/td>\n<td>6,88<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>M\u00fcnchen<\/strong><\/td>\n<td>4.240<\/td>\n<td>13,15<\/td>\n<td><strong>Frankfurt (Oder)<\/strong><\/td>\n<td>1.149<\/td>\n<td>5,28<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>N\u00fcrnberg<\/strong><\/td>\n<td>3.010<\/td>\n<td>8,60<\/td>\n<td><strong>Chemnitz<\/strong><\/td>\n<td>1.406<\/td>\n<td>4,86<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Frankfurt am Main<\/strong><\/td>\n<td>2.930<\/td>\n<td>11,50<\/td>\n<td><strong>Zwickau<\/strong><\/td>\n<td>490<\/td>\n<td>4,83<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Stuttgart<\/strong><\/td>\n<td>2.290<\/td>\n<td>09,85<\/td>\n<td><strong>Schwerin<\/strong><\/td>\n<td>1.665<\/td>\n<td>6,1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Essen<\/strong><\/td>\n<td>1.399<\/td>\n<td>6,22<\/td>\n<td><strong>Erfurt<\/strong><\/td>\n<td>2.224<\/td>\n<td>6,26<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bis zum 3. Oktober 1990 war Deutschland in zwei L\u00e4nder geteilt: Bundesrepublik Deutschland (BRD, Westdeutschland) und Deutsche Demokratische Republik (DDR, Ostdeutschland). Berlin bestand aus zwei Teilen: Ostberlin war die Hauptstadt der DDR, w\u00e4hrend westlicher Stadtteil zur BRD geh\u00f6rte. 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