{"id":1240,"date":"2016-05-06T17:49:53","date_gmt":"2016-05-06T15:49:53","guid":{"rendered":"http:\/\/stuttgart-time.de\/?p=1240"},"modified":"2016-05-06T17:49:53","modified_gmt":"2016-05-06T15:49:53","slug":"mieteinnahmen-sind-in-kleinen-staedten-hoeher-als-in-grossen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/stuttgart-time.de\/de\/mieteinnahmen-sind-in-kleinen-staedten-hoeher-als-in-grossen\/","title":{"rendered":"Mieteinnahmen sind in kleinen St\u00e4dten h\u00f6her als in gro\u00dfen"},"content":{"rendered":"<p>Das Interesse vieler Investoren rufen f\u00fcnf gr\u00f6\u00dfte St\u00e4dte Deutschlands hervor: Berlin, M\u00fcnchen, Hamburg, Frankfurt und K\u00f6ln. Das hat seine Logik: starke Wirtschaft und hohe Bev\u00f6lkerungsdichte sind f\u00fcr stabile Mieteinnahmen durchaus f\u00f6rderlich. Gro\u00dfe Anzahl der Einwohner garantiert f\u00fcr rege Nachfrage am Wohnungsmarkt. Au\u00dferdem stehen Chancen auf lukratives Gesch\u00e4ft sehr gut, wenn man Immobilien in Gro\u00dfst\u00e4dten sp\u00e4ter einmal verkaufen m\u00f6chte.<!--more--><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignleft wp-image-2322 size-full\" title=\"Mieteinnahmen\" src=\"http:\/\/stuttgart-time.de\/wp-content\/uploads\/2015\/07\/arenda-v-germanii.jpg\" alt=\"Mieteinnahmen\" width=\"400\" height=\"265\" \/>Allerdings behaupten Experten, dass trotz aller Vorteile, die Metropolen bieten, ist die Vermietung von Wohnungen auf Zeit in kleineren St\u00e4dten doch gewinnbringender.<\/p>\n<p>J\u00e4hrliche Rendite in Gro\u00dfst\u00e4dten liegt bei 4 \u2013 5% vom Immobilienpreis. Im Vergleich zu den anderen, kleineren St\u00e4dten (wie Bremen, Hannover oder N\u00fcrnberg) betragen die Einnahmen zwischen 7 und 10% im Jahr.<\/p>\n<h2>Warum Mieteinnahmen in kleinen St\u00e4dten h\u00f6her sind als z.B. f\u00fcr eine Wohnung Stuttgart<\/h2>\n<p>Laut Expertenmeinungen l\u00e4sst sich das dadurch erkl\u00e4ren, dass kleine St\u00e4dte w\u00e4hrend Krisenzeiten Ersch\u00fctterungen am Immobilienmarkt im geringeren Ma\u00dfe unterworfen sind. Mietpreiswert erlebte in den letzten Jahren in nicht so gro\u00dfen Zentren mit 20% eine rasante Entwicklung nach oben, w\u00e4hrend diese Zahl in Gro\u00dfst\u00e4dten blo\u00df 12% erreichte.<\/p>\n<p>In Zeiten wirtschaftlichen Abschwungs steigt die Quote nicht liquider Immobilien in Kerngebieten in hohem Tempo. Bedarf und M\u00f6glichkeit, teure Wohnungen zu mieten, sinkt dabei immer weiter. Und sogar w\u00e4hrend Abschw\u00e4chung der Krisenzust\u00e4nde ist das Kontingent leer stehender Mietwohnungen in Gro\u00dfst\u00e4dten gr\u00f6\u00dfer als in kleinen St\u00e4dten. Z.B. betrug diese Rate in Frankfurt am Main ca. 15%, in Berlin \u2013 8% und in M\u00fcnchen ca. 9%. Zur gleichen Zeit ist die Quote vermieteter Wohnungen in kleindimensionierten St\u00e4dten wie Bremen oder Essen nur um 3-4% heruntergegangen.<\/p>\n<p>Wie die Analyse am Immobilienmarkt zeigt, befinden sich Kleinst\u00e4dte in einer vorteilhafteren Lage im Vergleich zu Metropolen, weil hier mit Eigentum weniger spekuliert wird. In nicht so gro\u00dfen Ortschaften wird dann gebaut, wenn der Bedarf nach neuen Wohnungen tats\u00e4chlich da ist. In Gro\u00dfst\u00e4dten hingegen wird ununterbrochen weiter gebaut, ohne die wirkliche Situation zu ber\u00fccksichtigen. Das f\u00fchrt zum \u00dcberschuss am Immobilienmarkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Interesse vieler Investoren rufen f\u00fcnf gr\u00f6\u00dfte St\u00e4dte Deutschlands hervor: Berlin, M\u00fcnchen, Hamburg, Frankfurt und K\u00f6ln. Das hat seine Logik: starke Wirtschaft und hohe Bev\u00f6lkerungsdichte sind f\u00fcr stabile Mieteinnahmen durchaus f\u00f6rderlich. Gro\u00dfe Anzahl der Einwohner garantiert f\u00fcr rege Nachfrage am Wohnungsmarkt. 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